Bahn 1 – Par 3
(Damen: 163 m | Herren: 183 m)
Der erste Abschlag hat es in sich. Ein Par 3 der längeren Version. Gut beschützt durch vorn liegende Bunker und einem Wasserhindernis auf der rechten Seite sollte der erste Schlag nicht zu weit recht und nicht zu kurz sein, Ach ja, gerade sollte der Abschlag auch sein, da der Baum vor den Abschlägen immer gerne in das Spiel kommt. Allerdings ist das Grün sehr groß und hat wenig gemeine Fahnenpositionen.
Bahn 2 – Par 4
(Damen: 286 m | Herren: 326 m)
Nach einem kurzen Ausflug erreicht man die zweite Bahn, die vom Tee weg nach rechts verläuft. Das Fairway fällt von rechts nach links und ist die bessere Alternative beim Abschlag. Rechts lauern Knick und Fairwaybunker. Die Bahn ist nicht lang und das Grün eigentlich gut mit dem zweiten Schlag anspielbar. Zwei Grünbunker liegen links vorn und rechts, lassen aber einen kleinen Weg für flache Bälle zum Grün.
Bahn 3 – Par 4
(Damen: 258 m | Herren: 304 m)
Schmal, kurz und mit vielen Hindernissen braucht es eigentlich keinen Driver vom Tee. Links lauert das Wasser und rechts fieses Rough und dann stellt sich auch noch ein Bunker rechts in das Fairway in den Weg. Der zweite Schlag hingegen sollte hoch und präzise sein, da das Grün durch Bunker gut bewacht wird.
Bahn 4 – Par 5
(Damen: 415 m | Herren: 496 m)
Das erste Par 5 hat es in sich.
Der erste Schlag ist schon nicht einfach, da er gerade und weit sein sollte, damit man die Bahn beim nächsten Schlag gut einsehen kann. Sollte er etwas zu kurz sein – kein Heldenmut, rechts ist AUS! – einfach gut positionieren, damit der dritte Schlag einfacher wird.
Das Dogleg nach rechts bietet nach der Kurve ein Fairway, dass stark nach links abfällt und gerne Bälle in das Rough oder das Wasser ableitet. Ist dann der letzte Fairwaybunker überwunden ist das tiefer liegende Grün gut anspielbar.
Bahn 5 – Par 4
(Damen: 256 m | Herren: 302 m)
Etwas Erholung nach der schweren Bahn. Longhitter können versuchen der Fairwaybunker zu überspielen, wer leicht hookt, sollte es lassen, da links das Wasserhindernis lauert. Das kurze Par 4 ist dann nach einem soliden Abschlag gut zu spielen. Aufpassen! Das Grün hängt stark und stellt eine Herausforderung für die visuelle Einschätzung dar.
Bahn 6 – Par 4
(Damen: 280 m | Herren: 344 m)
Gesäumt von Bäumen auf beiden Seiten sollte der Abschlag gerade sein, da die Bahn für ein Par 4 doch etwas länger ist. Sollte der Ball nicht in einem der Fairwaybunker liegen, ist der Approach eigentlich gut zu wuppen. Das Grün ist mit zwei Bunkern vorn/links und hinten verteidigt. Bei starkem Wind empfiehlt sich eine 5 Schläge-Strategie.
Bahn 7 – Par 4
(Damen: 259 m | Herren: 310 m)
Ein solider Abschlag in die Mitte der Bahn ist die halbe Miete. Links lauert das Wasser und rechts Aus und hohes Rough. Wind macht die Bahn schwerer, daher erst mal in die Luft gucken bevor es los geht. Gut platziert ist der zweite Schlag ein Klacks. Das Grün sollte taktisch eher rechts angespielt werden, da links vorne ein großer Bunker wartet.
Bahn 8 – Par 5
(Damen: 390 m | Herren: 473 m)
Der Blick vom Abschlag lässt nichts Gutes vermuten. Der erste Blick täuscht allerdings auch nicht. Gerade sollte der Abschlag sein und auch nicht all zu lang, da mehrere Bunker im Fairway verteilt sind. Der Transportschlag geht immer Richtung Wasser. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Der Mutige spielt drüber, der defensive legt vor – kein Problem – macht manchmal auch echt Sinn. Der letzte Weg zum Grün ist auch nicht so einfach. Rechts ist ein Wasserhindernis, links verschlingt das Rough gerne die Bälle. Das Grün selbst ist auch noch mal durch einen Bunker gesichert.
Wer hier mit Par runter geht, hat echt was drauf!
Bahn 10 – Par 4
(Damen: 310 m | Herren: 335 m)
Die Bahn verläuft vom Abschlag weg nach rechts. Links ist Aus und rechts ist die Bahn 9, die von einem Knick getrennt ist. Die Linie für den Drive zu erkennen, ist die eigentliche Herausforderung auf dieser Bahn. Mit einem Fade kann man die Bahn nutzen, wer eher drawd muss mutig über die Bäume zielen. Der Fairwaybunker kommt eigentlich selten ins Spiel. Das Grün ist frei anspielbar, wer zu weit schlägt landet im Grünbunker.
Bahn 11 – Par 3
(Damen: 86 m | Herren: 154 m)
Zugegeben, das Grün groß genug zum Anspielen, für Damen mit 86 Metern auch nicht weit weg, aber der psychologische Effekt eines frontalen Hindernisses ist nicht wegzudiskutieren. Es können sich richtige Dramen abspielen, insbesondere in einem Zählspiel. Herren nehmen einen Wasserschlag gelassener, da 154 Meter nicht so einfach zu erreichen sind. Welchen Schläger nehme ich denn heute?
Bahn 12 – Par 4
(Damen: 267 m | Herren: 319 m)
Liebe Longhitter, jetzt beginnt der Platz Spaß zu machen. Wer über 200 Meter auf der Kelle hat, findet die breitesten Landebereiche und hat die kürzesten Approaches. Für alle anderen bleibt es wie gehabt, rechts lauert Wasser und Aus, links die Baumreihe zur fünften Bahn. Das Grün hat rechts einen vorgezogenen Grünbunker und links einen klassischen Grünbunker und liegt leicht erhöht. Wind erschwert den Grünschlag erheblich.
Bahn 13 – Par 5
(Damen: 370 m | Herren: 441 m)
Nicht das hinterher gesagt wird, ich hätte nichts gesagt – rechts ist die ganze Seite AUS! Von daher missleft ist besser und meistens auch spielbar. Unsere Longhitter können bei Rückenwind das Grün mit dem zweiten Schlag erreichen. Alle anderen hilft eine solide Dreischlagstrategie. Bleibt immer Mitte Fairway, dann kann nichts passieren. Alle Bälle mit Rechtstendenz sollten mit einem provisorischen Ball beantwortet werden, da auch das Rough nicht unbedingt weiterhilft. Das Grün ist fair und gutmütig und nur mäßig durch Grünbunker bewacht.
Bahn 14 – Par 5
(Damen: 391 m | Herren: 442 m)
Breiter als der Amazonas erstreckt sich das Fairway bei dem letzten Par 5. Longhitter schlagen über die Fairwaybunker die anderen sollten eher rechts bleiben. Die Bahn geht mit einem Dogleg nach links und ist gut einsehbar. Lediglich ein Fairwaybunker auf der linken Seite könnte den Spaß eines Birdies vermiesen. Das Grün ist rechts ohne Hindernisse anspielbar und hat auch daneben noch etwas Platz. Links wird das Grün durch einen großen Grünbunker bewacht.
Bahn 15 – Par 4
(Damen: 269 m | Herren: 295 m)
Die leichteste Bahn ist auch die leichteste Bahn auf dem Platz. Rechts lauern zwar Bunker und Rough, aber links ist das Fairway sehr breit. Links vor dem Grün ist ein Wasserhindernis und auf der rechten Seite ein Bunker. Das Grün ist in zwei Ebene aufgeteilt, wobei der hintere Bereich höher ist als der Vordere.
Bahn 16 – Par 4
(Damen: 278 m | Herren: 309 m)
Die Bahn geht mit einem Dogleg nach rechts. Wer mutig ist nimmt die Tigerline (200m), wer nicht so mutig ist spielt geradeaus, hat aber einen längeren Approach. Eigentlich (Was heißt schon eigentlich?) kommt der Fairwaybunker nicht ins Spiel. Das Grün ist eigentlich (War da nicht was?) nicht bewacht, sollte aber den Ball nicht toppen, da sonst der vorgezogene Grünbunker auf der rechten Seite ins Spiel kommt.
Bahn 17 – Par 4
(Damen: 252 m | Herren: 295 m)
Trotz eines stark erhöhten Abschlags ist die Bahn nicht unbedingt gut einsehbar. Mein Tipp: Es reichen vom Herrenabschlag solide 120 Meter, den Rest übernimmt die Schwerkraft. Danach sollten es nur noch 100-120 Meter bis zur Grünmitte sein. Wer jetzt den Ball hoch spielen kann ist klar im Vorteil, da der Ball selten auf das Grün rollt. Vorlegen ginge auch, aber was soll’s.
Bahn 18 – Par 4
(Damen: 252 m | Herren: 281 m)
Wer diese Bahn mit 14 geratet hat, Respekt. Links Knick, Rough und Bunker. Rechts Knick und Rough, aber ohne Bunker. In der Mitte ist ein mächtiger Baum, der eigentlich (schon wieder?) immer ins Spiel kommt. Legenden besagen, dass sich einige Clubmitglieder einzig für den Abschlag der 18 einen Schläger angeschafft haben. Die Entscheidung lautet: Oben rüber oder unten durch (Meist passiert das Gegenteil). Wer jetzt das Grün sieht, darf mit einer Downhilllage über den schönen Teich spielen. Ach ja, links lauert das Aus. Der Blick auf die gemütliche Clubhausterrasse entschädigt vielleicht für ein Bogey oder Schlimmeres.




































